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Wärmepumpenpower für Burgdorf: Smarte Energie für moderne Tiermedizin

Für den Neubau des Tiermedizinischen Versorgungszentrums in Burgdorf wurde ein nachhaltiges Versorgungskonzept entwickelt, das konsequent auf fossile Energieträger verzichtet. Die Vorgaben waren eindeutig: kein Öl, kein Gas, keine Fernwärme. Aufgrund der komplexen Förderlandschaft befand sich das Projekt länger in der Planungs- und Abstimmungsphase. Die Umsetzung ist nun vorbereitet und wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 realisiert.

Die Herausforderung: maximale Performance bei minimalem Ressourcenverbrauch

Das Versorgungssystem musste mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen: hohe Effizienz, maximale Betriebssicherheit, wirtschaftliche Umsetzung und eine präzise Anpassung an die Lastprofile einer modernen Tierklinik.

 

Besonders wichtig waren dabei:
• ressourcenschonender Betrieb über das gesamte Jahr
• hohe Effizienz auch im Teillastbereich
• Nutzung vorhandener Wärmequellen wie Abluft und Außenluft
• Redundanzen für maximale Betriebssicherheit
• optimale Förderfähigkeit durch passgenaue Systemauslegung

Unsere Lösung: Eine teillastoptimierte Wärmepumpenzentrale auf dem Dach

Apess entwickelte ein Versorgungssystem, das diese Anforderungen technisch wie
wirtschaftlich erfüllt. Die Energiezentrale wird komplett auf dem Dach installiert und arbeitet ausschließlich mit Wärmepumpentechnik ohne Rückkühler – kompakt, effizient und zukunftssicher.

 

Die zentralen Merkmale der Lösung:
• teillastoptimierter Wärmepumpenverbund für hohe Effizienz im realen Klinikbetrieb
• Nutzung der Fortluft als Wärmequelle für stabile Leistungszahlen über das gesamte Jahr
• zusätzliche Nutzung der Außenluft zur Quelloptimierung
• integrierte Wärmerückgewinnung für maximale Energieausbeute
• redundante Auslegung für hohe Versorgungssicherheit
• modulare Bauweise für schnelle, saubere Installation
• intelligente Regelung von Apess für optimalen Betrieb und minimale Betriebskosten
• Energiezentrale aus einer Hand – Schnittstellenminimierung und klare Verantwortlichkeiten
• CO₂ neutraler Betrieb möglich durch Nutzung von ökologischem Strom

Systemübersicht der Energiezentrale: Wärmepumpenverbund mit Fortluftnutzung, intelligenter Regelung und integrierter Verteilung.

Kältemittelstrategie: Zukunftssicher durch niedrigen GWP

Für das Projekt wird R513A als Kältemittel vorgeschlagen.

Es bietet:
• niedrigen GWP Wert
• hohe Zukunftssicherheit
• einfache Austauschbarkeit gegen Propan in späteren Modernisierungsschritten

Die Komponenten der Energiezentrale werden bereits in der Grundausführung so ausgelegt, dass ein späterer Wechsel auf Propan problemlos möglich ist. Auf Wunsch kann die Anlage auch sofort als Propansystem konzipiert werden – oder mit jedem anderen gewünschten Kältemittel.

 

Technische Kennzahlen des Projekts

Die geplante Anlage stellt eine leistungsstarke und zukunftssichere Versorgung sicher:
• Wärme- und Kälteleistung: > 250 kW
• vollständige Energiezentrale inkl. Erzeugung, Verteilung und Regelung
• optimierte Systemarchitektur für niedrige Betriebskosten
• hohe Versorgungssicherheit durch redundante Auslegung
• Betrieb ohne fossile Energieträger und ohne externe Fernwärme

Nachgewiesener Effizienzvorteil: 40 % weniger Energieverbrauch

In einem vergleichbaren Projekt wurde ein Effizienzvorteil von rund 40 % gegenüber klassischen Luft Wasser Wärmepumpen ermittelt.

 

Das bedeutet:
• 40 % geringere Energiekosten
• deutlich reduzierte CO₂ Emissionen
• maximale Unabhängigkeit vom Energiemarkt

Ein Schritt in Richtung klimaneutrale Tiermedizin

Mit dieser Lösung schafft das Versorgungszentrum Burgdorf die Grundlage für einen nachhaltigen, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Klinikbetrieb. Die Apess Energiezentrale verbindet technische Effizienz mit ökologischer Verantwortung – und setzt ein klares Zeichen für moderne, klimafreundliche Tiermedizin.